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Parallelen der Invasion ins Römerreich und ins Europa

Goten in der Völkerwanderung
Goten in der Völkerwanderung

Ammianus Marcellinus

 

So wurde der Untergang der römischen Welt herbeigeführt

 

Im Folgenden eine Übersetzung von Teilen der Res Gestae des Ammianus Marcellinus (31. Buch, Auszüge aus Kapitel 4, 5) die von erkennbarer Aktua-lität ist. 375 n. Chr. überschritten die Hunnen den Don in Richtung Westen und unterwarfen sich Teile der Alanen und Goten. (Übersetzung und kursiv geschriebene Anmerkungen von Rupert Wenger).

 

Doch verbreitete sich das Gerücht bei den übrigen Stämmen der Goten, dass dieses vorher noch nie aufgetretene Volk, das sich wie ein Sturm aus dem Gebirge aus einer abgelegenen Ecke aufgemacht hatte, jeden Widerstand bricht und vernichtet. Darum suchte der größere Teil des Volks (der Stamm der Terwingen), den Athanarich im Stich gelassen hatte und der infolge Mangels an Nahrung bereits stark geschwächt war, nach Wohnsitzen, die von den Barbaren nicht bedroht waren. Nach vielen Überlegungen, welche Räu-me man auswählen sollte, kam man auf Thrakien als Refugium, das sich aus zwei Gründen besonders eignete: Erstens war sein Boden sehr fruchtbar, und zweitens wird es durch die Breite der Donau von den Gebieten getrennt, die sich für die Schrecken eines fremden Eroberers offen anboten. Die Übrigen schlossen sich diesem Plan an, als ob sie ihn gemeinsam über-legt hätten.

 

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Leserkommentare

 

Gutmenschen gehen keiner Arbeit, die Scheitern kennt, nach. Daher sind Gutmenschen auch nicht in der Lage die Folgen zu kalkulieren. Bis die Fol-gen so gross sind, daß sie selber untergehen.

 

Wenigstens ist es diesmal eine demokratische Entscheidung. Die breite Mehrheit will uns Unternehmer und leitende Angestellte aus dem Land haben und dafür viele nahöstliche 'Fachkräfte' hereinholen. Schauen wir, ob diese Fachkräfte uns Unerwünschte ersetzen können. Ich habe mir schon ein Refugium im sichereren Ausland besorgt.

 

Umvolkung ist das Thema. Sie läuft. Stoppt sie. Es beginnt mit dem politi-schen Gedanken, daß wir frei sind, unsere Identität selbst zu bestimmen. Haben wir einmal verlernt, dies zu tun und wurden drauf dressiert, jede be-liebige anzunehmen, die gerade opportun ist, werden wir aus der Geschich-te verschwinden. Also wird es Zeit, dass der Sozialismus und seine kulturlo-sen Apologeten verschwinden, den kommunistischen Historikern die Deu-tungshoheit über die Geschichtserzählung abgenommen wird. Sie machen die Jungen blöd und schaden uns, wo sie können.

 

Westrom ist gestorben als die Steuereinnahmen den 'modernen' Staat nicht mehr trugen, also spätestens als die Kornkammer Karthago weg war.

 

Westrom bestand auch nach 476 weiter, nur eben nicht mehr unter der Herrschaft der Römer, sondern unter jener diverser germanischer Stämme (Goten, Langobarden). Es blieb ein klassisches antikes Reich. Und das ist das Entscheidende, nicht, welche Volksgruppe die Macht hatte.

 

Sie meinen also, im konkreten Fall hätte Kaiser Valens versucht, sein Volk 'umzuvolken'. Ammianus Marcellinus gibt dafür keinen Anhalt, weitere Infor-mationen fehlen, wir könnten also nur spekulieren. Die Frage ist, ob die strategische Zielsetzung des Kaisers für den Ablauf relevant war. Das alles entscheidende Ereignis war der erste Zusammenstoß zwischen Goten und römischer Bevölkerung. Ammianus schreibt plastisch von der Verfeindung beider Volksgruppen. Ab diesen Zeitpunkt waren die Goten für das Reich nicht mehr nutzbar, sondern Feinde. Man versuchte mit örtlich verfügbaren Kräften die Goten unter Kontrolle zu bringen, vergeblich. Dann wurden die Kräfte der Provinz zusammengezogen, ebenso erfolglos. Schlussendlich ver-suchte es der Kaiser mit allen Kräften des Reiches und erlitt Schiffbruch. Grund dafür war die offene Grenze, die den Goten die Möglichkeit bot, Ver-stärkungen je nach Anforderung nachzuziehen. Also sind zögerliche Reakti-onen bei offenen Grenzen kontraproduktiv. Man hätte die Grenze schließen und mit robusten Maßnahmen die Eingedrungenen unter Kontrolle bringen müssen. Und dabei ist es völlig gleichgültig, welche Absicht der Kaiser beim Einlassen der Fremden verfolgt hatte. Spätestens beim Gewaltausbruch waren sie hinfällig.

 

Als die vertriebenen Goten ankamen, kämpfte der Kaiser im Osten. Auch an anderen Orten waren ernste Unruhen. Also war das Heer schlichtweg nicht in der Lage die Grenze zu schützen. Die sehr reichen Länder des Balkan wa-ren so weit entwaffnet, da ging nichts mehr – es gab nicht einmal Stadt-mauern, die kamen später. Die römische Kultur lebte aber von friedlichen, unbewehrten Landgütern, wo Milch und Honig flossen, und genau da saßen jetzt die Migranten und wollten auch etwas haben.

 

Ammianus war ein Historiker dieser Zeit, der den Untergang Westroms nicht mehr selbst erlebt, sondern nur vorausgeahnt hat. Und dass seine Sicht auch subjektiv war, ist wohl auch klar. Aber die Mehrzahl der von ihm geschilder-ten Einzelheiten wirken schon wie ein déjà vu.

 

Weil Ammianus und noch viele weitere genau diese, für die Zeigenossen einmaligen Ereignisse so intensiv beschreiben, zitiere ich diese Geschichte immer wieder, selbst auf 'Zero Hedge' wird das inzwischen als Muster ver-wendet. Denn es ging nicht Rom sofort unter, sondern seine Kultur. Nur dort, wo der Hellenismus noch stark war, konnte das Reich überleben. Lei-der lernt man in der Schule viel von Schlachten und Feldherrn, aber nie von den Steuerzahlern, die das finanzieren, denn genau die fielen mit der Go-teninvasion aus. Immerhin kam der Kaiser seinen Nettozahlern noch zu Hilfe und fiel, verraten im Kampf. Die Faymanns und Mitterlehners sind selbst für diese Geste zu blöd.

 

Selbstverständlich ist es die Grenze, die zu schützen und nicht preiszugeben war. Stimme mit Ihnen völlig überein. Valens war das Volk egal, das macht ihn zu einem ebensolchen unsympathischen Potentaten wie Merkel, die Ver-sagerin. Der Volksbegriff germanischer Prägung ist eben kein rassischer oder rassistischer, er drückt aber auf das Deutlichste aus, worauf es ankommt: Nämlich in der Gefolgschaft, in der Schlachtordnung, in der Rechtsordnung jenen folgen, die einen an- und aufnehmen. Und eben das sind diese wan-dernden Völker unserer Gegenwart haargenau nämlich überhaupt nicht be-reit, wofür man nicht erst Köln bemühen muss. Das macht sie zu Invasoren. Invasoren aber sind zu schlagen, und zwar mit Mann, mit Ross und mit Wagen.

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