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Niederösterreichs Bauern

Für Christen auf der Flucht geht die Verfolgung weiter

Bericht

Hans Winkler

 

Um Gottes Willen, keine Christen!

 

Schweigemärsche zum Gedenken an die vielen Millionen verfolgter Christen in der Welt gehören zum festen Programm der Kirchen in Österreich. Der Erzbischof von Wien und die Oberen anderer christlicher Kirchen gehen mit Kerzen in den Händen durch die Kärntnerstraße. Das ist gut so, auch wenn die Zahl der Teilnehmer an diesen Kundgebungen beschämend klein ist.

 

Wenn´s aber ernst wird und es darum geht, verfolgte Christen aus Syrien oder dem Irak zu retten oder zu schützen, verschanzt sich der Kardinal der römisch-katholischen Kirche hinter der üblichen politischen Korrektheit, nach der man angeblich nicht zwischen den Opfern unterscheiden dürfe. Er schäme sich für die Regierung der tschechoslowakischen Republik, sagte Christoph Schönborn, weil sie nur wenige Flüchtlinge aufnehme und ausschließlich Christen aus Syrien. Man fragt sich: Sonnt er sich in seiner besonders hohen Moral oder fürchtet er sich vor der öffentlichen Meinung, die natürlich verlangt, dass niemand „bevorzugt“ wird. Wahrscheinlich beides. Die Regierung in Prag zeigte sich jedenfalls nicht beeindruckt vom Fremdschämen aus Wien.

 

Der Bischof von Graz-Seckau hat in seinem Palais eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien untergebracht. Muslime selbstverständlich. Er schmeichelt sich, dass sie ihn „Vater“ nennen und lässt ihnen dafür beibringen, dass man bei uns den Müll trennt, denn das ist ja bekanntlich der wichtigste unter den „europäischen Werten“, die die Immigranten annehmen sollen. Nicht zu vergessen auch das Rechtsstehen auf der Rolltreppe beim Kastner und Öhler! Warum soll man sie denn mit so komplizierten  und unangenehmen Sachen wie der Religionsfreiheit (das ist immer die der anderen) traktieren? Auf die Idee, Christen in sein Haus zu nehmen, ist er nicht gekommen.

 

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Leserkommentare

Im Zusammenhang mit dem derzeitigen ungebremsten (weil von D und A erwünschtem) Flüchtlingsstrom benehmen sich Caritas (nicht Caritas Sozialis), Diakonie sowie andere NGOs derart, dass nur das ‚Helfen‘ im Vordergrund steht. In der Zwischenzeit haben beide genannte Organisationen - auch dank der Unter-stützung des Staates - eine riesige Infrastruktur aufgebaut und sind daher an weiteren Flüchtlingen sehr interessiert. Anderenfalls müssten sie ihre Tätigkeiten wieder reduzieren oder sich der hiesigen Bevölkerung widmen.

 

Derzeit gibt es eine große Plakatserie der Diakonie, wo alle Kosten (Werbeagentur, Druckerei und Plakatfirmen) auch durch Spenden finanziert werden müssen. Also agiert sie wie eine große Firma, ausser dass sie keine Gewinne abwirft. Und nicht vergessen: Der 'Fundraising Verband Austria'  mischt da überall auch kräftig mit und schneidet sich einen Teil vom Spendenaufkommen durch Mitgliedsbeiträge, Schulungen, Qualitätssiegelverleihung u.a. ab.

 

Ich wundere mich schon lange nicht mehr, dass die Kirchen immer leerer werden und immer mehr Gläubige austreten, obwohl es falsch ist, aus diesen Gründen auszutreten. Es müssten sich halt mehr praktizierende Katholiken in ihren Pfarren endlich trauen, starken Druck gegen diese schändliche Haltung der Kirchenoberen zu erzeugen. Hochachtung den Juden, die sich der verfolgten Christen in Syrien annehmen. Man muss sich wirklich für diese Kirchenführung schämen.

 

Einspruch: "... fürchtet er sich vor der öffentlichen Meinung..." Der geschätzte Autor verwechselt hier die veröffentlichte mit der öffentlichen Meinung. Es käme nämlich in der Öffentlichkeit, also bei den Bürgern, sogar sehr gut an, wenn man nur Christen aufnehmen würde. Hätte ja auch viele Vorteile: Leichtere Integration, weniger Konflikte.

 

Aber das ist ja das Dilemma der Kirche, zu glauben, was die linke Mainstreampresse schreibt und fordert, sei für ihr Tun und Denken relevant. Das Gegenteil ist der Fall. Erst wenn die Linken und ihre Medien vor Wut schäumen (wie derzeit über Polen), erst dann ist die Kirche auf dem richtigen Weg.

 

Wie blöd muss man sein, dass die eigenen Gläubigen nicht als ‚Nächste‘ bevorzugt werden, sondern bestenfalls als ‚Übernächste‘. Die größte Frechheit ist, wenn die wirklich Verfolgten auch hier in den Flüchtlingsanlagen weiter drangsaliert werden.

 

Bedauerlicherweise wurde der Kardinal noch niemals bei den jährlich stattfindenden Schweigemärschen für verfolgte Christen gesichtet. Stattdessen ist er in den Nachrichtensendungen zu sehen, wenn er wieder einmal mit muslimischen Jugendlichen das Servitenkloster ‚einweiht‘ und den Flüchtlingen den Kopf tätschelt. Auch ein Kardinal muß Prioritäten setzen.

 

Eine Anmerkung zur Kleinen Zeitung: Das ist doch jenes Medium, in dem der Muslimbruder Taraf Baghajati und andere Extremisten regelmäßig zu Wort kommen dürfen. Und ist nicht auch ‚Die Furche‘ vom gleichen Verlag? Deren Herausgeber zusammen mit einigen Muslimbrüdern die Plattform ‚Christen und Muslime‘ gegründet hat, um für den Islam zu werben?

 

Auffällig ist auch, dass bei heiklen Islam-Themen in der ‚Kleinen Zeitung‘ immer Fuat Sanac von der IGGIÖ (Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich) das Schlusswort bekommt und das klingt unterm Strich immer gleich: "Das hat nichts mit dem Islam zu tun, Islam ist Frieden, man darf die Muslime nicht unter Generalverdacht stellen, die eigentlichen Opfer sind die Muslime."

 

Ich ärgere mich nicht mehr über die Führung der katholischen Kirche, denn ich bin in die orthodoxe Kirche eingetreten. Da ist die Welt noch in Ordnung und der Urkirche sehr viel näher.

 

Vor allen anderen wären die ‚domestici fidei‘, die ‚Hausgenossen im Glauben‘, zu unterstützen. In diesem Fall also die vor islamischen Übergriffen geflohenen Christen. Das hat die Katholische Kirche immer gelehrt, und anderswo sagen das die Bischöfe auch, so etwa Kardinal Duka von Prag.

 

Die CARITAS Ges.m.b.H. ist eine der größten Unternehmen in Österreich. Sie beschäftigt mehr Angestellte als z.B. Siemens. Meiner Meinung nach sollte sie als Speerspitze der Asylindustrie längst Mitglied der Österreichischen Industriellen-vereinigung sein.

 

Die Kirchenführung ist des Teufels und hat dem Christentum den Kampf angesagt. Ich lasse mich weder von den sogenannten Linkskatholiken zu diesem Zweck instrumentalisieren noch dadurch, dass ich aus der Kirche austrete.

 

Ich habe den Austritt vollzogen, als ein Papst den Koran geküßt hat. Wie auch die Kurie gewußt haben muß, ist das bei einem Nicht-Muslim eine Unterwerfungsgeste. Der Papst als geistliches Oberhaupt der Katholiken hat diese somit dem Islam unterworfen. Als Christ bleiben einem daher nur die Ostkirchen als religiöser Zufluchtsort, weil die Protestanten in jeder Hinsicht indiskutabel sind (wenn ich Bolschewismus wollte, träte ich den Grünen bei).

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