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Weihnachten ist inzwischen mehr ein kulturelles Ereignis als ein religiöses

Sol ist der Sonnengott der antiken römischen Mythologie. Bekannt ist er vor allem in seiner seit dem 2. Jh. n. Chr. gebräuchlichen Erscheinungsform als 'Sol invictus' (Wikipedia)
Sol ist der Sonnengott der antiken römischen Mythologie. Bekannt ist er vor allem in seiner seit dem 2. Jh. n. Chr. gebräuchlichen Erscheinungsform als 'Sol invictus' (Wikipedia)

Steven Black

 

Es weihnachtet mal wieder

 

Weihnachtszeit – alle Jahre wieder, da wird die angebliche Geburt von Jesus gefeiert, die vermutlich eher zu einem anderem Zeitpunkt erfolgte. Die katholische Amtskirche begann erst im Jahre 336, den 25. Dezember als den Tag der Geburt von Jesus Christus anzu-melden. Es war Kaiser Aurelian, der nachweislich als erster, den 25. Dezember im Jahr 274, als reichsweiten Festtag für die sogenannte “Sol Invictus” festlegte – die unbesiegbare Sonne. Der römische Sonnenkult stand damals grade in höchster Blüte.

 

Die frühen Christen begannen Parallelen hierzu zu ziehen und be-trachteten “Christus als die wahre Sonne”. Das schien naheliegend, weil Christus ja als “das Licht der Welt” und “Lichtbringer” ange-sehen wurde. Und schon hatte Jesus eine “Geburtsurkunde” – so einfach kann’s gehen. Unser sogenanntes Weihnachtsfest mit ge-genseitigem Beschenk Brauch gründet auf Martin Luther, der 1536 diese Idee als Alternative zur bisherigen Geschenksitte am Niko-laustag propagierte, um so das Interesse der Kinder auf Christus, anstelle der Heiligenverehrung zu lenken.

 

Als sich das Christentum immer mehr ausbreitete, wurden Bäume immer mehr mit dem Baum des Lebens an sich in Verbindung gebracht. Bäume galten als ein Zeichen des ewigen Lebens. Und so kam es dann, etwa um 1400 herum zu der Sitte, ganze Bäume zu schlagen und sie in die gute Stube zu zerren. Noch etwas später kam es zum Schmücken der Bäume, um dem Ganzen einen feierlichen Ausdruck zu verleihen.

 

Nun sind wir also in den letzten Tagen zum neuen Jahr. Grund-sätzlich eine Zeit, in der man sich Gedanken darüber machen kann, ob man im neuen Jahr, weiter wie bisher machen will, oder ob man sich vornimmt, einiges zu ändern. Wie sieht das bei dir aus? Oder nerven dich diese Neujahrs Vorsätze, weil du sie bisher spätestens an Dreikönig wieder zum Fenster rausgeworfen hast? Am Anfang steht die Absicht und eine Vision, immer. Ein Wunsch, oder eine Vorstellung, wohin man sich entwickeln möchte. Nur keinen Stress aufkommen lassen, man könnte es ganz einfach beginnen. Etwa, indem man sich gegenüber Dankbarkeit öffnet. Ein Dankbarkeits-tagebuch ist beispielsweise ne prima Idee.

 

2016 wird vermutlich auch ein anspruchsvolles Jahr werden, wie 2015 eines gewesen ist. Wir sind mittendrin in der Neuordnung der Dinge, wodurch alles mögliche herumgeschmissen wird. Wir alle werden immer mehr dazu gezwungen, uns zu dem zu bekennen, was in uns ist. Und werden dazu angetrieben, wir selbst zu sein und zu uns zu stehen. Wie gehabt, wird es chaotische, politische und wirtschaftliche, aber auch anstrengende, persönliche Situationen geben.

 

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