Aktuell

 

Clogging-Easy

Samstag, 28.04.2018

10:00-12:00 Uhr

Vienna Rehearsal Studio

Geusaugasse 2

1030 Wien

Aktualisiert

 

Funny Hearts

24.04.2018

 

VHS Favoriten

24.04.2018

 

VHS Meidling

26.04.2018

Jetzt unterzeichnen

Link

Niederösterreichs Bauern

Der Staat darf keine Religion werden. Islamischer Staat. Entsetzen.

Robert Kardinal Sarah (* 15. Juni 1945 in Ourous, Guinea) ist ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche (Wikipedia)
Robert Kardinal Sarah (* 15. Juni 1945 in Ourous, Guinea) ist ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche (Wikipedia)

Am 20. November fand in der Bibliothek des Päpstlichen Instituts Santa Maria dell'Anima, Rom, die Vorstellung des Buchs von Robert Kardinal Sarah „Gott oder Nichts. Ein Gespräch über den Glauben“ statt.

 

Zitate dazu aus dem Vortrag von Erzbischof Dr. Georg Gänswein:

 

Denn wenn die Staaten des Westens heute nach der Regie global agierender Pressure-Groups reihenweise das Naturrecht aushebeln und selbst über die Natur des Menschen befinden wollen (wie in den höchst ideologischen Programmen des Gender-Mainstreaming), dann ist dies mehr als nur ein fataler Rückfall in die Herrschaft der Willkür. Es ist vor allem eine neue Unterwerfung vor jener totalitären Versuchung, die unsere Geschichte immer wie ein Schatten begleitet hat.


Jede Generation kennt diese Versuchung, auch wenn sie in jeder Epoche in neuer Gestalt und Sprache auftritt - wo Kardinal Sarah heute aber souverän und mit Nachdruck darauf besteht, dass die Kirche nicht aufgehen darf im Zeitgeist, auch wenn dieser Zeitgeist sich als Wissenschaft verkleidet und tarnt, wie wir es schon vom Rassismus und Marxismus kennen.


Es darf auch nie wieder die Allmacht irgendeiner Institution geben. Weder dem Staat noch dem Zeitgeist steht diese Allmacht zu - und natürlich auch der Kirche nicht. Dem Kaiser, was des Kaisers ist. Unbedingt. Doch Gott, was Gottes ist! Auf dieser Unterscheidung besteht Kardinal Sarah heute einsam, freimütig und furchtlos.


Der Staat darf keine Religion werden, wie es uns gerade bei dem so genannten Islamischen Staat mit Entsetzen gewahr wird. Der Staat darf dem Volk aber auch nicht den Säkularismus als eine angeblich neutrale Weltanschauung verordnen, die nichts anderes ist als eine neue Pseudo-Religion, die nach den totalitären Ideologien des letzten Jahrhunderts wieder einmal antritt, um das Christentum (und jede andere Religion) als überholt und unnütz zu denunzieren und abzulösen.


Er öffnet uns die Augen dafür, dass es sich bei den neuen Formen der Gottesgleichgültigkeit nicht einfach um gedankliche Irrwege handelt, die man auf sich beruhen lassen könnte. Er erkennt in der moralischen Umgestaltung unserer Gesellschaften eine existentielle Bedrohung der menschlichen Zivilisation schlechthin.


Zweitausend Jahre lang hat die Kirche die Welt mit der Kraft des Evangeliums kultiviert. Umgekehrt wird es nicht funktionieren. Die Offenbarung darf nicht der Welt angepasst werden. Die Welt will Gott verschlingen. Gott aber will uns und die Welt gewinnen.


Link zum Artikel in 'Katholische Nachrichten'

Kommentar schreiben

Kommentare: 0