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Berufsschullehrerin hat großen Spass beim Traden


Interview auf der Fachmesse

‚World of Trading‘ in Frankfurt



Ganz wichtig beim Traden sind die sogenannten Mental Skills. Man muss damit umgehen können, wenn man eine Reihe von Minus-trades macht, man braucht Geduld, darf die Kursentwicklungen nicht persönlich nehmen.


Geduld hat auch eine der wenigen Besucherinnen dieser Messe. Die 43jährige Berufsschullehrerin investiert bereits seit vielen Jahren langfristig in Aktien. „Vor drei Jahren bin ich dann zum Trading gekommen“, sagt sie. Der Grund: „Zu Banken und Versicherungen habe ich kein Vertrauen mehr, ich nehme meine Geldanlage lieber selbst in die Hand.“

Und daran hat sie großen Spaß. „Ich denke, das ist wohl die Grundvoraussetzung, wenn man keine Lust darauf hat, sollte man es lieber lassen“, sagt sie. Ihr Wissen hat sie sich durch Fach-zeitschriften, Webinare, Bücher und Börsenbriefe angeeignet. Einfach nachgemacht habe sie aber nichts. Sie hat ihr eigenes System und feste Prinzipien: Short gehen – also auf fallende Kurse setzen – kommt nicht in Frage. „Auch mit Rohstoffen würde ich nicht spekulieren, das finde ich unmöglich, schließlich geht es da auch um Nahrungsmittel“, sagt die Lehrerin.

Pro Woche nimmt sie sich etwas 20 bis 25 Stunden Zeit fürs Traden. Als Daytrader ständig Positionen zu kaufen oder verkaufen wäre aber nichts für sie, „da kriegt man ja einen Herzinfarkt“. Dass sie eine Aktie heute kaufe und morgen wieder abstoße, könne aber schon vorkommen.

Ihr Beispiel zeigt: Auch wenn Traden und Investieren zwei völlig verschiedene Ansätze des Geldverdienens an der Börse sind, die lassen sich kombinieren. Und wer sich einige Werte bewahrt, kann auch Trader sein ohne gleich zum Zocker zu werden.

 

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